Endlich zuhause!

Der 2009er Abschluss ist dann erfreulich. Wir haben es endlich geschafft und Matthias ist am 23.Dezember 2009 “auf letzter Rille” -wie er immer zu sagen pflegte- nach Hause zurückgekehrt.

Es ist zwar noch nicht alles fertig, aber wir arbeiten daran. Heiligabend gab es sein Leibgericht: SPAGHETTI MIT TOMATENSUGO. Natürlich in seiner neuen Werkstattküche zubereitet, ordentlich püriert durch die Magensonde, aber 1000mal besser als die übliche Sondenkost.

 

An den Feiertagen sind wir durch Bergen (seine Heimat) spazierengegangen. Alles natürlich viele alte und dennoch neue Eindrücke für Ihn haben die erwarteten emotionalen Impulse ausgelöst und arbeiten weiterhin kräftig und sichtbar in Ihm weiter.

Sein Sylvester verbrachte er Continue reading

Fördergesell­schaft für Wachkomapatienten

Wir haben uns im Frühjahr der „Fördergesell­schaft für Wachkomapatienten“ angeschlos­sen, nachdem wir andere Angehörige von Wach­koma­patienten bei einer Wasser-Therapie in Thüringen kennen gelernt hatten. Der Verein hat für Matthias Hanfmann ein Sonderkonto ein­gerichtet, auf das Spenden eingezahlt werden können: Fördergesellschaft Wachkomapatienten Spendenquittung möglich!
Wenn gewünscht mit Kürzel -SQ- angeben.
Sparkasse Mansfeld-Südharz
Konto-Nr.: 330 191 97, BLZ 800 535 52
Stichwort: Matthias
Vielleicht ergreift der eine oder andere sich ein Herz und unterstützt uns ein wenig. Vielen Dank! Katja

“Hau ab!”

…waren jetzt vor kurzem seine ersten Worte als die Physiotherapeutin sich mit Ihm auf eine sehr unkomfortable Reha-Übung vorbereiten wollte. AHA! man muß also auch mal bisi’ stumbe’ gell?
Hau ab!

Bis bald Katja

Mission Impossible

Hallo, hier ist der Blog von Katja & Matthias.
Am 26.3.2007 sahen wir uns zusammen “Mission Impossible” im Fernsehen an, ohne zu ahnen, was uns am nächsten Tag erwartet.

Der 27.03.2007 verändert unser Leben von Grund auf. Als Matthias direkt vor seiner Werkstatt die Straße überquert, erfasst ihn ein Linien­bus. Kurz zuvor war dort die Straßenführung geändert worden. Mit schwersten Kopfverletzungen wird er ins Krankenhaus gebracht – seitdem liegt er im Wachkoma. In den ersten 5 Monaten wurde er 9mal operiert und immer wieder gab es schwere Rückschläge, es ging um Leben und Tod.
Was er in dieser Zeit durchgemacht hat, kann wohl niemand erahnen, aber Matthias hat sich für das Leben entschieden: Es folgte eine Früh-Reha in der Asklepios Klinik Bad König und seit 6. Dezember 2007 ist er bei PIW (www.piw-ev.de).
Seitdem geht es stetig aufwärts, Stück für Stück kommt ein bisschen „der alte“ Matthias zum Vorschein. Er ist wacher und manchmal kann man an seiner Mimik genau ablesen, was in ihm vorgeht. Mit Hilfe eines Stehpultes kann er längere Zeit aufrecht stehen. Wer seine Entwicklung verfolgt hat, weiß, was für ein Fortschritt das ist.